Lebensmittel retten mit foodsharing.de – Werde auch du zu einer Lebensmittelretter*in!

Lebensmittel retten mit foodsharing.de – Werde auch du zu einer Lebensmittelretter*in!

Moin, moin und herzlich Willkommen zurück auf ruthmachtmut.de! Es freut mich euch wieder hier begrüßen zu dürfen und rate euch: Schnappt euch ein Pott Te , snackt eine Kanelbullar oder ein Smörgås und ab geht’s in die bunte Welt von foodsharing! Übrigens: Ihr habt gerade drei Wörter Schwedisch gelernt. Das nur am Rande. 🙂

Wie ihr eventuell mitbekommen habt, gehöre ich seit einem halben Jahr auch zu eine der stolzen Besitzerinnen eines Ausweises von foodsharing.de! Angesteckt durch tolle Rettungsaktionen von Sophie und ihren fleißigen Retter*innen, wollte auch ich meinen Teil dazu beitragen und ein kleiner Teil dieser großen Bewegung werden, welche auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam macht. Denn jeden Tag werden Tonnen an noch genießbaren Lebensmitteln weggeschmissen und gleichzeitig müssen Menschen hungern. Die oftmals unverständliche Entsorgung von Lebensmitteln, welche noch verzehrt werden können, kann in Deutschland viele Gründe haben:

Unser Gesetzgeber unterbindet es schlicht und ergreifend Lebensmittel zu verkaufen, welche gewisse Kriterien nicht (mehr) erfüllen. Zum Beispiel wenn die Farbe, die allgemeine Optik nicht den Erwartungen der Endverbraucher*innen und den Normen entspricht. So gehen die Sachen vom Feld direkt in die Tonne!

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist überschritten oder droht in den kommenden Tage abzulaufen.

Die Optik ist vielleicht nicht mehr preisverdächtig.

Es ggf. Aktionsware ist, welche nun schnell aus den Regalen muss.

Dies nur als Beispiele. Wenn ihr allgemein mehr über die Lebensmittelverschwendung bei uns im Land erfahren wollt, dann schaut euch auch gerne mein Special dazu an welches ich euch hier (Part 1, Part 2 & Part 3)verlinkt habe!

Nun aber zurück zu foodsharing und einem kleinen 1×1 damit auch hoffentlich bald ihr durchstarten könnt!

Was braucht ihr um bei foodsharing mitmachen zu können?

  • Ganz weit oben (wenn nicht sogar auf Platz 1) sollte die Lust stehen Lebensmittel vor dem Schicksal in der Mülltonne retten zu wollen. 🙂
  • Ihr solltet nicht angespornt dadurch sein „geiles“ Zeug nur für euch abgreifen zu können. Das ist nicht der Grundgedanke der Aktion und wird euch auf Dauer wohl nicht glücklich machen. Denn ihr sollt trockene Backwaren genauso gerne retten wollen wie Molkeprodukte oder durchaus mal kuriose Dinge. Kurios wäre z. B. palettenweise Waren. Da können dann z. B. schon mal pro Nase einige Kartons Hafermilch oder dutzende Eier bei euch zuhause in den Kühlschrank einziehen. Aber es sind nicht immer nur Lebensmittel. Von daher lasst euch überraschen.
  • Um bei foodsharing mitmachen zu können braucht ihr weder zwingend ein Auto noch ein Busticket oder dergleichen. Bei großen Mengen ist es natürlich von Vorteil wenn man die Lebensmittel einfach transportieren kann, aber wir haben ganz viele tolle Retter*innen im Stammbezirk Gelsenkirchen welche zu Fuß die Welt retten und auf dem Fahrrad sowieso. Grüße gehen raus an unsere Fahrradflitzerin! Egal zu welcher Uhrzeit. Egal bei welchem Wetter. Wir retten Lebensmittel und der Tatendrang ist von vielen Helfer*innen der helle Wahnsinn.
  • Ihr braucht große Tüten (alá schwedisches Möbelhaus Tüten), lebensmittelechte Boxen und Handschuhe. Aktuell durch die Pandemie auch Masken, welche ich aber auch so gut finde, wenn man Kontakt zu Lebensmitteln hat. Je nach Kooperation ggf. noch andere Hilfsmittel. Bananenkartons sind auch sehr beliebt oder Faltboxen. Dies gibt es in vielen Läden für kleines Geld zu kaufen. Von daher keine große finanzielle Einbuße.
  • Wenn die Motivation stimmt und ihr Lust habt die Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen, dann fehlt euch nur noch euer offizieller Ausweis als Lebensmittelretter*in! Und hierzu findet ihr nun mehr…
    • Geht auf die Seite von foodsharing.de
    • Klickt auf die kleine Rakete „Mach mit!“
    • Studiert die folgende Seite gut durch und wenn ihr bereit seid..
    • Klickt auf den grünen Button „Jetzt registrieren!“
    • Es folgen Pflichtangaben und das berühmte Quiz um eine waschechte foodsaver*in werden zu können.

Dies solltest du über das Quiz auf foodsharing.de wissen:

  • Es geht nicht darum einen Zeitrekord zu knacken!
  • Nehmt euch von daher genügend Zeit. Studiert die Fragen für ein professionelles und reibungsloses Miteinander ganz genau, denn manche sind durchaus kniffelig gestellt und erscheinen euch im ersten Moment als unlogisch. Daher immer gut Acht geben.
  • Schaut euch vor dem Quiz die von foodsharing bereitgestellte Lernmappe an! Diese hilft euch bzgl. MHD, Kühlkette, Molkeprodukte und Verhaltensregeln innerhalb der Organisation.
  • Macht euch auch auf der wiki Seite von foodsharing schlau um noch mehr über das Lebensmittelretten und die Struktur dahinter erfahren zu können.
  • Setzt euch nicht unter Druck. Studiert die Lernmappe und die wiki Page solange in Ruhe durch bis ihr euch startklar fühlt. Wenn nicht heute. Na dann morgen oder am Wochenende, aber sind wir mal ehrlich.. wir wollen doch so schnell wie möglich unseren Ausweis haben. 🙂 Ihr rockt das Ding!

Ehe ihr euch verguckt habt ihr das Quiz geschafft und seid schon fast ein echtes Mitglied! Warum nur fast?

  • Jetzt ist einmal kurzes Warten angesagt. Euer Ausweis kommt per Postweg zu euch. Ihr werdet nachdem ihr das Quiz bestanden habt von einem Mitglied seitens foodsharing angeschrieben und alles Weitere wird euch genaustens erklärt.
  • Denn bevor ihr eure erste Abholung bei einer Kooperation selber durchführen könnt, müsst ihr 3 Testabholungen mit einem Profi machen. Sprich einer foodsaver*in welche schon am Start ist.
  • Dazu trefft ihr euch zu zuvor kommunizierten Terminen und rettet fleißig Lebensmittel. Eure Begleitung steht euch zur Seite, beantwortet gerne euch Fragen und zeigt euch Kniffe und Tricks für den jeweiligen Betrieb und steht euch allgemein zur Seite wenn Unsicherheiten auftreten. Top, wa? 🙂
  • So und nach drei Testabholungen, da kommt endlich euer Moment! Die erste Abholung bei einem Betrieb! Also seid pünktlich, seid freundlich und rettet was das Zeug hält!

Solltet ihr noch Fragen haben, meldet euch einfach oder kommuniziert diese direkt an den jeweiligen Stammbezirk.

*Werbung, da Nennung von Marke

Ruth

Ruth

Hallo und herzlich willkommen ihr Andersmacher, Sonderlinge und Ökolatschenträger! Ich bin Sandra und die Person hinter dem Blog ruthmachtmut.de. Dich interessieren regionale und globale Beiträge sowie Tipps rund um die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit oder Klimaschutz? Du hast Lust auf DIYs? Dann wirst du hier sicherlich noch viele interessante Beiträge finden!

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