Fast Fashion – Was steckt hinter dem Geschäft mit der Wegwerfmode?

Fast Fashion – Was steckt hinter dem Geschäft mit der Wegwerfmode?

Hallo ihr lieben Leser*innen und herzlich willkommen zurück zu einem neuen Beitrags Special auf ruthmachtmut.de!

Habe wieder richtig Bock gehabt einen Mehrteiler für euch auszuarbeiten und da ich mich aktuell mit dem Thema Fast Fashion auseinander setze, wollte ich euch mitnehmen auf eine interessante und schockierende Reise! Bock? Na, dann geht’s los! Aber vorab..

..da hoffe ich natürlich euch geht es gut und ihr kommt mit der aktuellen Situation weiter zurecht und macht das Beste draus. Ich für meinen Teil mache dies auf jeden Fall und bemerke die Entschleunigung ganz klar! Mir tut dies gut und ich kann mich nicht beschweren und möchte dies auch gar nicht. Aktuell bestehen die Tage aus Arbeiten und die freie Zeit aus etwas Wuseln im Garten, neue Rezepte kochen und backen, neue tolle Projekte häkeln und einfach mal nichts tun ohne die wirren Gedanken im Kopf, dass man doch vielleicht genau heute doch die Welt am Wochenende noch neu erfinden könnte. Was nichts heißen soll das Tatendrang nicht gut ist, aber manchmal bremst uns dieser mehr aus als das er uns wirklich nach vorne katapultiert und wir stehen auf der Stelle, weil wir uns doch manchmal zu sehr wie ein Drillmaster ran nehmen. You know what I mean? Ich bin dafür aktuell umso dankbarer für das was wir haben. Unsere laute, verrückt liebenswerte Familie (plus Frau N. aus der buerschen Hood) und unsere kleine Welt auf 60qm.

Deshalb vergesst nicht dankbar dafür zu sein was ihr habt und nicht darauf zu schauen was ihr (aktuell) nicht haben könnt. Es gibt so viele wunderbare Dinge und Personen für welche wir so dankbar sein können. Das Meckern ist ja meist immer einfacher als die Dankbarkeit, aber auf Dauer macht uns die Meckerei sicher nicht glücklicher.

Beim letzten Mal habe ich versucht euch ein wenig auf die Reise in die Welt der Lebensmittelverschwendung mitzunehmen. Falls ihr dies noch nicht gelesen habt, könnt ihr dies hier gerne nachholen: Teil 1, 2 und 3 ist mit nur einem Klick entfernt! Schaut vorbei wenn ihr Interesse an diesem auch unglaublich spannenden Thema habt und lasst euch ein wenig die Augen öffnen, bevor die nächste braune Banane in der Tonne landet.

Was bedeutet eigentlich Fast Fashion?

Fast Fashion oder auf deutsch (was sich echt ziemlich beknackt liest) „schnelle Mode“ hat sich schon seit über einem Jahrzehnt in unserer Gesellschaft etabliert und viele der, vor allem bei jungen Leuten, beliebten Bekleidungsläden alá H&M, Zara und Co. leben von dem Geschäft mit der „schnellen Mode“. Schnell bedeutet in diesem Fall, dass die Kollektion monatlich (!) wechselt. Eine klassische Kollektion wie unsere Mütter es kennen für Frühling, Sommer, Herbst und Winter wird hier einfach jeden Monat angeboten. Januar, Februar, März und so weiter… neuer Monat? Zack! Bäm! Neues Zeug in den Regalen! Hier wird suggeriert dies wäre normal und verursacht bei einigen Käufer*innen das Gefühl mithalten zu müssen. Halt einfach auf dem Laufenden sein.

Neben der monatlichen immer toll wechselnden Auswahl ist natürlich auch der Preis, welcher für den schnellen Kick an Fashion sorgt, ausschlaggebend. Der Kunde soll ja auch möglichst viel kaufen und jeden Monat Geld in den Laden für die neuen monatlichen Kollektionen bringen.

Da das oft junge Publikum klamm bei der Tasche ist, gibt es den neusten Shit dementsprechend für kleines Geld und das luftige Portmonee. Somit kommt man kostengünstig an den vom Modehersteller, monatlich auf das Neue gepriesenen, heißen Stoff.

Dieses System ist ökologisch betrachtet natürlich eine Katastrophe. Es findet keine Wertschätzung mehr für Gegenstände statt, da schnell und günstig etwas neues gekauft werden kann. Die Kosten die günstigen Sachen reparieren zu lassen stehen dann auch meist in keinem Verhältnis zum Anschaffungspreis. Dementsprechend ist es klar, die Klamotten landen schneller in der Tonne, werden schneller getauscht und dies wird vom Käufer nicht als schlimm erachtet, denn wie oft habt ihr selber schon gehört oder es vielleicht sogar selbst schon einmal gesagt „Hat ja auch nichts gekostet das Teil.“.

Dies erst einmal als kleine Einleitung zum Thema Fast Fashion. Im nächsten Teil möchte ich euch auf eine Reise in das Ausland mitnehmen. Falls ihr einen tollen Trip durch die Normandie (wunderschön dort! Nicht wahr Mama?) erwartet.. leider nein. Es geht viel weiter und wir verlassen Europa. Also seid dabei und lasst und gemeinsam die Frage klären:

Was muss passieren um kontinuierlich neue Kollektionen in den Läden anbieten zu können? Auf wessen Kosten, kosten wir unsere Prise „Billig“ eigentlich aus? #whomademyclothes

*Werbung, da Nennung von Marken

Ruth

Ruth

Hallo und herzlich willkommen ihr Andersmacher, Sonderlinge und Ökolatschenträger! Ich bin Sandra und die Person hinter dem Blog ruthmachtmut.de. Dich interessieren regionale und globale Beiträge sowie Tipps rund um die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit oder Klimaschutz? Du hast Lust auf DIYs? Dann wirst du hier sicherlich noch viele interessante Beiträge finden!

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