Verbesserungen sind gut und tatsächliche Änderungen, welche auf Dauer wirklich was bringen, sind umso besser! 🙂 Also nicht lang Quatschen! Auf geht es zu 20 schnell umsetzbaren Tipps für weniger Plastik und gegen Verschwendung von Ressourcen!

  • Wasser aus dem Kran trinken! Denn da aus eurem Kran kommt eines der am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Dat gute Kraneberger! Ihr müsst keine Wasserkästen mehr schleppen und die Bar befindet sich direkt in eurer Küche. Besser geht’s wohl nicht. Betrinken in den eigenen vier Wänden! Aufpeppen lässt sich das Ganze noch mit Minze und Zitrone! Bitte vorher prüfen, ob ihr nicht eine Zuleitung zum Haus aus Blei für eurer Trinkwasser habt! Weitere Infos findet ihr beim Umweltbundesamt.
  • Zuhause Abchecken was man an Lebensmitteln vorrätig hat und vor dem Einkaufen Einkaufslisten schreiben und nicht blind drauf los kaufen (vor allem nicht mit leeren Magen..)! Wir benutzen z. B. die Bring! App schon seit Jahren und finden so läuft der Einkauf viel besser. Wer weniger einkauft, schmeißt am Ende des Tages wahrscheinlich auch weniger Lebensmittel weg!
  • Saisonale und regionale Lebensmittel kaufen. Entweder im Bauernladen oder auch im gut sortierten Supermarkt mal schauen. Unser kleine Rewe biete z. B. Äpfel, Kartoffeln, Spargel und Birnen vom Bauern aus Dorsten an. Eier bekommen wir auch öfter vom Bauernhof bzw. können auch die Eier vom Bauern im Supermarkt kaufen.
  • Wiederverwendbare Netze aus Stoff für die Einkäufe von Obst, Gemüse und Gebäck benutzen. Gibt es z. B. im Bio Supermarkt für kleinen Totto zu kaufen. Achtung! Hier bitte aufpassen, denn es gibt auch so schäbige Varianten aus Plastik. Wer etwas geschickter ist, kann sich auch welche aus alten Stoffen nähen oder auch aus Wollresten häkeln!
  • Einkaufsbeutel dabei haben. Es gibt zwar mittlerweile immer weniger Plastiktüten in den Einkaufsläden, aber jedes Mal beim Einkaufen eine aus Papier kaufen ist auch nicht die umweltfreundlichste Art. Lieber selber ein paar Jutebeutel im Rucksack, Korb oder was auch immer dabei haben und fertig. Kann die Omma. Kannst du auch!
  • Nach plastikfreien Alternativen beim Einkaufen schauen. Es gibt mehr Alternativen als man denkt, aber, so ehrlich muss man auch sein, immer noch nicht genug! Milch, Joghurt, Aufstrich und Co. gibt es ja schon länger im Glas. Bei Obst und Gemüse gibt es oft genug auch die unverpackte Variante. Lose Äpfel, Paprika, Gurke, Pilze, Kartoffeln und einiges mehr gibt es zum Beispiel im Bio Supermarkt in GE-Buer, GE-City oder natürlich auch auf dem Markt!
  • Waschen mit Seife! Oma und Opa wurden früher ja schließlich auch so sauber! Egal ob Haare, Körper oder Hände! Es gibt so wunderbare Seifen zu kaufen, welche einen herrlich einschäumen, die Hände butterweich machen und die Haare duften lassen. Beste Auswahl bietet euch z. B. der Naturata Bioladen in Köln (haben auch eine schöne Naturkosmetik Abteilung und die Verkäufer*innen sind super freundlich)! Wir decken uns dann immer direkt mit einigen Seifen ein. Ihr werdet staunen was man dadurch an Plastikflaschen im Bad spart!
  • Upcycling ist das Stichwort! Aus alt einfach neu machen! Denn ein altes Gurkenglas kann so viel mehr sein, als nur Futter für den Altglascontainer.
  • Müll richtig trennen. Papier, Restmüll, Glas, Batterien gehören getrennt und nicht in die selbe Tonne!! Ich kenne es leider von früher, dass man in dem Haus nur eine Tonne hatte! Man kann in Gelsenkirchen z. B. bei Gelsendienste weitere Abfallbehälter bestellen! Hier sind ein paar Dinge zu beachten, aber keinen Müll zu Trennen, ist ja wohl definitiv die schlechtere Alternative.
  • Die Hälfte ist geschafft und somit auch ein für mich wirklich wichtiger Tipp: Sich selbst nicht zu sehr in die Mangel nehmen! Sich zu strenge Auflagen machen, welche einen persönlich eher demotivieren als einen nach vorne zu bringen, müssen nicht sein! Ja, Umweltschutz und Nachhaltigkeit hat mit Verzicht zu tun, aber es darf sicher auch mal eine kleine Ausnahme gemacht werden.
  • Frisch kochen! Schmeckt besser, ist gesünder, man kann Portionen einfrieren, man weiß was drin ist und man kann dabei auch noch Geld sparen.
  • Zähne mit Zahntabletten oder Pulver putzen. Ja, es ist am Anfang echt ungewohnt und fühlt sich auch nicht wie klassische Zahnpaste an, aber muss sie dies denn überhaupt?! Nö. Zahntabletten gibt es im Bio Supermarkt, der Drogerie oder auch im Unverpackt Laden. Je nach Art der Tablette kann das „feeling“ nach dem Putzen variieren, aber dies ist bei konventioneller Zahnpaste auch der Fall. Versucht es mal, denn dies spart auch wieder einiges an Tuben! 🙂
  • Der Klassiker unter den Tipps: der To Go Becher! Egal ob aus Alu oder Bambus, der Kollege gehört in jeden Haushalt von Heißgetränke to go Freunden! Viele Bäcker belohnen das Mitbringen eines eigenen Bechers sogar. Eigener Becher? Dann gibt es 10 bis 20 Cent Rabatt auf dein Heißgetränk. In Gelsenkirchen machen hier unter anderem Malzers, Zipper und Gatenbröcker mit. Auch andere Städte im Ruhrgebiet machen bei diesem Konzept mit.
  • Vermeidung von unnötigen Waschgängen. Dies schont die Umwelt, die Kleidung und dich selber, denn wer weniger wäscht der muss ja auch schließlich weniger aufhängen! 😀 Ich bin mittlerweile ein großer Fan von Klamotten einen Tag lüften lassen! Geht bei Bekleidung aus natürlicher Faser echt super, wenn man diese unter normalen Umständen getragen hat. Geruch von Essen und starker Körpergeruch ist damit natürlich nicht weggezaubert, aber bei normal getragenen Anziehsachen geht gutes Lüften voll klar!
  • Schenk doch mal eine Prise Öko! Selbstgemachte Geschenke sind cool und können sich sehen lassen!! Strickt oder häkelt doch mal einen Schal oder Poncho. Macht doch mal ein grünes Pesto selber oder euer eigenes Haaröl mit wunderbar ätherischem Duft! Man kann mit so wenigen Mitteln so viel selber machen und vor allem, lasst euch nicht von der Werbung blenden was man „wirklich“ zu Weihnachten, Ostern und Co. schenken sollte. Wat soll die Muddi denn bitte mit nem Fußwhirlpool?! 😀
  • Jetzt kommt der Tipp der Tipps: Sucht euch Tipps! 🙂 Hier ist keiner als super Zero Waster geboren! Wühlt im Internet, leiht euch Bücher aus und tauscht euch mit Freunden und der Community rund um die Themen welche euch beschäftigen aus! In unserer Zeit in welcher wir leben kommen wir so schnell an Infos, das ist doch der Wahnsinn. Seit schlau und nutzt dies!
  • Geschenke gehören nicht mehr in Papier oder noch schlimmer durchsichtiger Folie eingepackt. Nutzt Geschenktücher, Geschirrtücher, näht alte Bettwäsche zu kleinen Beuteln um, nutzt einfach das was ihr zuhause habt. Klingt erst mal nicht sehr schick Geschenke im Geschirrtuch zu verpacken, aber es kann klasse aussehen! Bisschen aufpeppen mit natürlicher Deko oder selbst geflochtenen Bändern und fertig ist die Bescherung.
  • Benutze festes Deo. Ja, genau! Festes Deo. Das spart dir Unmengen an Deodosen und ist super ergiebig. Mein festes Deo aus der Naturkosmetik Abteilung bei Naturata hat mich noch nicht im Stich gelassen! Meins riecht z. B. angenehm nach Pfefferminze und lässt sich einfach mit dem Finger auftragen. Man bekommt festes Deo in kleinen Dosen oder auch in Papierhüllen in welchen man das feste Deo hochdrehen kann. Gibt dem mal eine Chance. Kein Deo hat mich bis jetzt tatsächlich so gut geschützt, wie das feste Deo von „We love the Planet“.
  • Was das Deo kann, kann die Lippenpflege auch. Verabschiedet euch von dem in Plastik eingehüllten Lippenpflege Klassiker und sagt „Hallo!“ zu Produkten aus Dosen, welche ihr am Ende noch upcyclen könnt! Seit einigen Jahren benutze ich nur noch Lippenpflege ohne eine Plastikhülse, welche diese umschließt. So eine kleine Dose mit Lippenpflege hält bei mir ca. 1,5 Jahre!
  • Leiht euch Sachen aus! Hört sich erst mal hinterwäldlerisch an, aber das spart euren Geldbeutel, Platz in der Wohnung und ist ressourcenschonend. Egal ob Filme, Haushaltsgeräte, Werkzeug, Bücher, etc.. Solange man sorgsam mit den Sachen umgeht, ist dies etwas wofür man sich nicht schämen muss!

Das waren meine 20 Tipps, welche doch wirklich machbar sind, oder? Vielleicht nehmt ihr euch einen Tipp oder mehrere zu Herzen oder habt eigene Ideen wie ihr euer Leben nachhaltiger, umwelt-/ und ressourcenschonender gestalten wollt. Egal wofür ihr euch am Ende tatsächlich entscheidet, denkt dabei an unsere Zukunft und dass wir nur, wenn sich so viele Menschen wie möglich Gedanken um unseren Planeten machen, auch etwas erreichen können.

*Werbung, da Nennung von Marken