Ruth macht Mut und Schnittchen für alle

Ruth macht Mut und Schnittchen für alle

Nach einem Namen habe ich tatsächlich etwas länger gegrübelt. Sollte es etwas ausgedachtes sein? Ein Phantasiename vielleicht? Oder doch einfach mein eigener Name und fertig ist das Ding?

Mit meinem zweiten Namen konnte ich mich lange Zeit nicht wirklich identifizieren. Es war halt mein Zweitname und der Name von meiner Oma. Vor allem war es für mich aber ein altmodischer Name und dies war im jungen Alter gefühlt noch eine Strafe dazu!

Früher als Kind gerne auch mal „R U H T“ geschrieben, entwickelte ich im Erwachsenenalter jedoch eine Beziehung zu diesem Namen, welchen ich nun tatsächlich auch als Rufnamen akzeptiert habe und vor allem auch lernte zu lieben!

Ich bin ne Ruth! Keine Marie, keine Lena und keine Erna. Ich bin eine Ruth und je öfter ich den Namen höre umso cooler finde ich ihn. Ne Ruth macht nämlich was sie will und ist eine coole Socke. So zumindest mein heutiges Empfinden.

Der Name stammt übrigens aus dem hebräischen und bedeutet Freund.

Für mich ist der Name etwas sehr besonderes geworden, da ich einfach eine der coolsten und taffsten Omas im ganzen Ruhrgebiet habe.

90 Jahre jung, geistig voll dabei und passionierte Marktbesucherin – das ist unsere Oma!

Eine Frau die immer für ihre Familie da ist. Die Enkelkinder versorgt als steht ihr Leben davon ab und eine Frau, welche einem den Mut gibt etwas anzupacken und nicht aufzugeben. Sie zeigt uns mit ihrem unnachahmlichen Charme keine Angst vor Fremden zu haben und jeden Menschen so zu nehmen wie er ist.

Oma ist für jeden die Oma.

Egal ob tatsächliches Enkelkind, Nachbarn oder Freunde der Familie.

Hallo, ich bin die Oma.“ heißt es dann und feddich. Auch an Herzlichkeit wird nicht gespart, denn: Die Oma wird gedrückt.

Egal ob sie zuhause ist, nach einer schweren OP im Bett liegt oder dich im Hausflur erwischt. Mit 90 Jahren noch ein Händedruck wie ein Bergmann und die Umarmungen richten einen gefühlt auch wieder alle Wirbel im Kreuz.

Viel erstaunlicher für uns alle ist die Tatsache, das unsere Oma eigentlich kaum noch etwas sieht, jedoch noch eigenständig auf Achse ist und alleine lebt mit allem was dazu gehört. Dies alles mit gerade mal um die 3-5 Prozent Sehkraft, dank der verflixten Makula Erkrankung und grauem Star!

Auf die Frage, wie unsere Oma all das noch macht, können wir den Interessierten nur antworten: „Ganz im Ernst? Wir haben absolut keine Ahnung..!“

Diese Frau macht mir Mut. Mut man selbst zu sein und sich nicht klein machen zu lassen, auch wenn man mittlerweile nur noch um die 1,60 groß ist.

Ruth macht mir Mut. Ich hoffe euch auch!

Ruth

Ruth

Hallo und herzlich willkommen ihr Andersmacher, Sonderlinge und Ökolatschenträger! Ich bin Sandra und die Person hinter dem Blog ruthmachtmut.de. Dich interessieren regionale und globale Beiträge sowie Tipps rund um die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit oder Klimaschutz? Du hast Lust auf DIYs? Dann wirst du hier sicherlich noch viele interessante Beiträge finden!

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